Soziale Projekte Südmarokko e.V.

Ziel des Vereins ist es, soziale Projekte in Südmarokko zu fördern. Dabei liegt der Schwerpunkt auf kleinen und mittleren Einrichtungen, die großen Hilfsorganisationen oft zu klein sind und Hilfe zur Selbsthilfe besonders brauchen.

Unsere Unterstützung galt zunächst fast ausschließlich humanitären Aufgaben. Seit Jahren gewinnt die Ausbildung von Jugendlichen an Gewicht (siehe unten).


Zweck und Philosophie des Vereins beschreibt § 3 der Satzung. Wem es ebenfalls ein Anliegen ist, Unausgewogenheiten und Ungerechtigkeiten entgegenzuwirken, kann Mitglied des Vereins werden oder dessen Ziele als Spender fördern. Das Finanzamt hat den Verein als gemeinnützig anerkannt. Spenden sind daher ebenso wie Mitgliedsbeiträge steuerlich absetzbar.

Marokkanische und deutsche Freunde, die mit Entwicklungsfragen der Region besonders vertraut sind, helfen dem Verein. Ihr Engagement ist ebenso wie das der Vorstandsmitglieder des Vereins ehrenamtlich. Reise- und Hotelkosten etc. bei der Besichtigung von Projekten werden aus privater Tasche bezahlt, so dass die Aufwendungen für den Betrieb des Vereins stets unter 250 Euro pro Jahr lagen.

Seit seiner Gründung hat der Verein (Soziale Projekte Südmarokko e.V., Waakirchen) weit mehr als ein Dutzend Projektanträge und zahlreiche Folgeanträge geprüft. Insgesamt hat er bis Anfang 2015 annähernd 90.000 Euro an sechs ausgewählte soziale Projekte in Südmarokko überwiesen.

Zwei Beispiele: Mit insgesamt rund 14.000 Euro haben wir zum Beispiel den Aufbau einer neuen Organisation in Dcheira wesentlich unterstützt. In diesem Ort am Südrand von Agadir kümmert „AHDDANE“ sich seit Gründung Ende 2012 um Familien ohne Vater.
 
Außerdem unterstützen wir gezielt den Ausbau eines Berufsbildungszentrums für Straßenkinder und Jugendliche, zuletzt 2014 mit rund 4.500 Euro. Dies haben wir in der Mitgliederversammlung Anfang Dezember 2014 ausführlich dargestellt. Die Einrichtung „AHLI“ in Taroudant am Fuß des Hohen Atlas vermittelt gemeinsam mit örtlichen Handwerkern Kenntnisse in mehreren Handwerksberufen. So sollen die jungen Menschen und ein wenig auch die Stadt Hilfe gegen die negativen Folgen der Landflucht erhalten.
 
Auch andere Projekte sind mit der Bitte um Unterstützung auf uns zugekommen, haben ihr jeweiliges Konzept beschrieben und den Eigenanteil (zum Beispiel Arbeitsleistung) plausibel gemacht. Vor einer Entscheidung haben wir weitere Informationen angefragt.